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Lieber Präsident Trump: Sinter, Baby, Sinter

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Präsident Trump, Ihr eindringlicher Aufruf „Drill, Baby, Drill“ hat die Debatte über Energieunabhängigkeit beflügelt, doch im Bereich der Seltenen Erden bietet sich eine parallele Chance – eine, die für wirtschaftliche und strategische Belange gleichermaßen von entscheidender Bedeutung ist.

In den Vereinigten Staaten befindet sich Mountain Pass, die zweitproduktivste Mine für Seltene Erden weltweit, die in den letzten Jahren über 10 % des globalen Angebots lieferte.

Daher liegt der entscheidende Engpass heute nicht in der Gewinnung, sondern in der nachgelagerten Verarbeitung – insbesondere in der Herstellung von Seltenerdmetallen und Permanentmagneten. Genau hier könnte eine neue Richtlinie mit dem Titel „Sinter, Baby, Sinter“ die Position der USA in der globalen Lieferkette neu definieren.

Amerikanische Unternehmen rüsten sich

Die USA importieren jährlich etwa 7.500 Tonnen gesinterte Seltenerd-Dauermagnete aus China, auf das 90 % der weltweiten Produktion entfallen. Diese Abhängigkeit ist die Grundlage für schnell wachsende Branchen – Elektrofahrzeuge, Robotik, Drohnen und Verteidigung –, in denen die Nachfrage bis 2030 voraussichtlich das Angebot übersteigen wird.

Europa, das jährlich über 22.000 Tonnen aus China importiert, ist in gleicher Weise anfällig und hat ein dringendes Interesse an einer Diversifizierung. Hierin liegt eine außergewöhnliche Chance für die US-Industrie, sowohl vom heimischen Bedarf als auch von den internationalen Märkten zu profitieren.

Amerikanische Unternehmen rüsten sich. MP Materials und Noveon Magnetics haben in Texas mit der Magnetproduktion begonnen. eVAC Magnetics errichtet ein Werk in South Carolina und USA Rare Earth in Oklahoma.

Diese Bemühungen sind lobenswert und verschaffen Ihrer Regierung einen guten Start, doch langfristig sind größere Kapazitäten erforderlich, um die Abhängigkeit von China vollständig zu verringern und das Nachfragewachstum der US-Industrie zu stützen. Europa, wo es an einer ausreichenden heimischen Magnetproduktion mangelt, stellt einen weiteren Markt dar, der für US-Magnethersteller reif für eine Markterschließung ist.

Es geht um die Widerstandsfähigkeit des Landes

Die Herausforderung liegt auf der Hand: Die USA fördern zwar Seltene Erden in großen Mengen, doch ihre starke Abhängigkeit von Magnetenimporten aus China geht zu Lasten der Wertschöpfung und der Versorgungssicherheit.

Eine Straffung der Genehmigungsverfahren für die Metall- und Magnetproduktion – die derzeit ein mehrjähriger langwieriger Prozess ist – in Verbindung mit strategischen Anreizen wie Produktionsgutschriften würde das Wachstum der inländischen Kapazitäten beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Chinas subventionierter Marktbeherrschung stärken.

Dies ist nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sondern eine Frage der nationalen Widerstandsfähigkeit. Jeder importierte Magnet stellt eine strategische Schwachstelle dar.

Präsident Trump, die nachgewiesene Fähigkeit Ihrer Regierung, industrielle Prioritäten voranzutreiben, versetzt die USA in die Lage, in dieser Frage eine Führungsrolle zu übernehmen. Indem wir Investitionen in Seltenerdmetalle und die Herstellung von Sintermagneten fördern, kann unser Land rasch ein robustes Ökosystem vom Bergbau bis zum Magneten aufbauen.

Dies würde die Lieferketten sichern, hochwertige Arbeitsplätze schaffen und die USA als Gegengewicht zu Chinas Monopol etablieren, während gleichzeitig der dringende Bedarf Europas gedeckt würde.

Die globale Lage im Bereich der Seltenen Erden verändert sich; mit entschlossenem Handeln kann Amerika seine Zukunft gestalten.

Weihnachten, Baby, Weihnachten.

Besuchen Sie uns auf der „Rare Earth Mines, Magnets & Motors 2025“

Besuchen Sie uns im September 2025 in Toronto auf der „Rare Earth Mines, Magnets & Motors 2025“, wo wir dieses Thema gemeinsam mit führenden Branchenexperten vertiefen werden.

Die zweitägige Veranstaltung bringt Führungskräfte aus Wirtschaft und Technik aus der gesamten globalen Lieferkette vom Bergbau bis zum OEM zusammen, um in einem 5-Sterne-Hotel hochkarätige Diskussionen zu führen und Kontakte zu knüpfen.

Zu den Schwerpunktthemen der diesjährigen Konferenz zählen Robotik, Automatisierung, fortschrittliche Luftmobilität sowie die sich entwickelnde Lieferkette „vom Bergwerk zum Magneten“, die sich im vorgelagerten Bereich zusammenfügt.

Besonderer Gast: Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple

Weitere Informationen: www.adamasevent.com

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