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US-Zölle dürften die Preise für Seltene Erden außerhalb Chinas stützen

Ab Dienstag dieser Woche erheben die USA einen Zollsatz von 10 % auf Einfuhren „aller Waren“ aus China, zusätzlich zu allen anderen bereits geltenden Zöllen, Abgaben oder Gebühren.

Im direkten Vergleich: Die Volkswirtschaften der USA und Chinas

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Ab Dienstag dieser Woche erheben die USA einen Zollsatz von 10 % auf Einfuhren „aller Waren“ aus China, zusätzlich zu allen anderen bereits geltenden Zöllen, Abgaben oder Gebühren.

Dieser Schritt ist ein Segen für bestehende und aufstrebende Hersteller von NdFeB-Magneten außerhalb Chinas, insbesondere in den USA, wo bereits ab dem 1. Januar 2026 ein Einfuhrzoll von 25 % auf Permanentmagnete aus China in Kraft treten soll.

Sollte der neu eingeführte Einfuhrzoll von 10 % (zuzüglich der bereits bestehenden 2,1 %) bis ins nächste Jahr beibehalten und die geplante Erhöhung um 25 % zusätzlich erhoben werden, würde der Gesamtzollsatz von 37,1 % wesentlich dazu beitragen, gleiche Wettbewerbsbedingungen gegenüber Chinas stark subventionierter und äußerst wettbewerbsintensiver Seltenerdindustrie herzustellen.

US-Einfuhrzölle auf Seltene Erden aus China

Für in den USA ansässige Importeure von in China hergestellten NdFeB-Magneten, darunter Erstausrüster aus den Bereichen Automobil, Robotik und fortschrittliche Luftmobilität, werden die Kosten für Magnetmaterialien voraussichtlich ab sofort um 10 % und bis zum nächsten Jahr möglicherweise um 35 % steigen, ungeachtet etwaiger zwischenzeitlicher Schwankungen der Basispreise.

Das bedeutet, dass ein in den USA ansässiger Magnethersteller, der seine Produkte mit einem Aufschlag von etwa 35 % gegenüber den in China angebotenen Materialien verkauft, für US-amerikanische Erstausrüster, die derzeit aus China importieren, zu einer kostengünstigen Alternative zu China werden könnte. Ebenso können Magnethersteller in Europa, Japan, Südkorea, Thailand oder anderen Ländern außerhalb Chinas damit rechnen, ihre Produkte an US-Verbraucher mit einem Aufschlag zu verkaufen – zumindest so lange, bis (falls überhaupt) der US-Markt mit Angeboten übersättigt ist.

Insbesondere in Europa dürfte der Mangel an bestehenden und neu entstehenden Produktionskapazitäten für NdFeB-Magnete im Vergleich zu den derzeitigen jährlichen Importmengen aus China dazu führen, dass die Nachfrage nach diesen begrenzten heimischen Vorräten in den kommenden Jahren hoch sein wird, da die EU bestrebt ist, ihre extreme Importabhängigkeit von China zu verringern.

Gleichzeitig werden sich für die in Europa ansässigen Hersteller von NdFeB-Magneten jedoch konkrete Möglichkeiten ergeben, ihre begrenzten Vorräte mit einem Aufschlag an US-amerikanische Abnehmer zu verkaufen, wodurch die in Europa ansässigen Magnetenkäufer gezwungen sein werden, diesen Aufschlag mitzugehen, um sich die Lieferungen zu sichern. Dasselbe gilt in gewissem Maße auch für Japan, Südkorea, Thailand und andere Regionen außerhalb Chinas.

Folglich dürfte die zunehmende Flut von US-Zöllen auf Importe aus China die Preise für NdFeB-Magnete außerhalb Chinas in die Höhe treiben, ebenso wie die Preise für andere Seltenerdmetalle, die die USA in großen Mengen importieren (z. B. Lanthanverbindungen) und für die seit gestern zusätzlich zu den bereits bestehenden Abgaben eine sofortige Zollerhöhung um 10 % gilt.

Zu den etablierten und aufstrebenden Herstellern von Seltenerdmagneten und magnetischen Legierungen außerhalb Chinas, die davon profitieren dürften, zählen unter anderem MP Materials, Vacuumschmelze, Noveon Magnetics, USA Rare Earth, Neo Performance Materials, Star Group, Proterial, Shin-Etsu, Daido Steel und TDK.

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