BMW treibt die Entwicklung humanoider Roboterpiloten in Europa mit Hexagons AEON voran
Dies folgt auf einen erfolgreichen Pilotversuch in den USA mit Robotern von Figure
Ende Februar kündigte BMW den ersten europaweiten Einsatz humanoider Roboter in seinem Werk in Leipzig an und startete ein Pilotprojekt mit dem Modell „AEON“ von Hexagon Robotics für multifunktionale Aufgaben bei der Montage von Hochvoltbatterien und der Fertigung von Karosserieteilen.
Dies folgt auf ein erfolgreiches Pilotprojekt im Jahr 2025 im Werk Spartanburg in den USA, bei dem Figure 02 von Figure AI (sowie laufende Evaluierungen von Figure 03) für die präzise Positionierung von Blechen beim Schweißen von über 30.000 X3-Fahrzeugen eingesetzt wurden – mit mehr als 90.000 Bauteilen, rund 1,2 Millionen Arbeitsschritten und rund 1.250 Betriebsstunden in verlängerten Schichten.
Die kontinentübergreifenden Pilotprojekte von BMW – mit „Figure AI“ in den USA und nun „AEON“ von Hexagon in Europa – sowie die Vereinbarung zwischen Agility Robotics und Toyota Canada liefern einen weiteren konkreten Beweis dafür, dass die humanoide Robotik den anfänglichen Hype und die Pilotphase hinter sich lässt und nun in die reale Integration in die Fertigungsabläufe der Automobilindustrie und der Logistik vorstößt. Diese Bemühungen der Erstausrüster verlagern den Fokus von viralen Demos hin zu bezahlten, aufgabenspezifischen Einsätzen, bei denen repetitive, präzisionsintensive oder ergonomisch anspruchsvolle Arbeiten bewältigt werden.
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Adamas' Meinung:
In beiden Fällen geht die relativ hohe Anzahl an Freiheitsgraden der Roboter (~34 Freiheitsgrade bei AEON, ~28 Freiheitsgrade bei Figure 02) mit einer höheren Anzahl an angetriebenen Gelenken/Motoren pro Roboter einher – in der Regel ein Hochleistungs-Servo- oder Drehmomentmotor pro Freiheitsgrad-Segment –, was den durchschnittlichen NdFeB-Magnetanteil pro Einheit erhöht und so effiziente, präzise und energiedichte Bewegungen in anspruchsvollen Fabrikumgebungen ermöglicht.
Auch wenn der Einsatzumfang bislang noch bescheiden ist (kleine Flotten, noch keine Massenausrollungen), unterstreichen diese ausgewogenen Entwicklungen bei Anbietern und in verschiedenen Regionen die faktengestützte Einführung in der Automobilbranche – und ergänzen damit die allgemeine Dynamik im Bereich der Robotik.
Wie Adamas weiterhin betont, stellt die humanoide Robotik einen wichtigen mittelfristigen Nachfragetreiber für NdFeB in der industriellen Automatisierung dar – über Elektrofahrzeuge hinaus –, wobei das Wachstumspotenzial zunimmt, sobald Pilotprojekte den ROI belegen und zu einer Erweiterung der Flotten führen.
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